Noch 37Tage – Ich bin voll im Plan

Im Gegensatz zu meinen Blogeinträgen war ich bei meinem Trainingsplan sehr konsequent. Auch in Wallenstein beim Halbmarathon war ich mit am Start. Wie es mir in der Zwischenzeit ergangen ist lest ihr hier :-).Seit dem Metropolmarathon in Fürth bin ich dem Trainingsplan von Jutta, also dem anstrengenderen, gewissenhaft gefolgt. Mit allen 4 Trainingseinheiten pro Woche. Einzige Ausnahme war die Woche, in der ich auf Mittelmeer-Kreuzfahrt war. Da habe ich es nur drei mal für eine Stunde aufs Laufband geschafft. Natürlich wurde die Regenerationswoche auf diese Zeit gelegt.

Was sich seit meinem letzten Eintrag für mich geändert hat ist vor allem meine Zeitrechnung. Für mich wird im Moment nur noch nach -vor dem Marathon- oder  -nach dem Marathon- unterschieden. Beispielweise neulich beim Arzt: „Ihnen fehlt noch die Zecken-Impfung, können wir gleich machen, wenn sie möchten!“ Ich:“D.h. heute Abend kein Sport? (-ich hab für heute Abend schon einen Tempodauerlauf mit Melli ausgemacht-)“ -Nicken des Arztes- „Reicht das auch noch im Oktober“ -Abermals Nicken- –> OK, fällt in die Zeitrechnung nach dem Marathon ;-).

Der Wallenstein-Halbmarathon war landschaftlich wirklich sehr sehr schön und auch organisatorisch echt super. Wir vom Laufteam Fürth2010 waren reichlich vertreten, siehe Foto. Es hatte ca. 30°C und war demnach auch total heiß, und komischer Weise lagen alle Berge (und in Altdorf und Umgebung gibt es, wie ich jetzt weiß, sehr viele davon) immer in der Sonne ohne jeglichen Schatten. Aber die Schilder: „in 500m Wasser/Iso“, welche stets am Fuße jedes größeren Berges standen, ließen mich diese dann trotzdem zügig hoch traben. Mein persönliches Highlight war: Ein älterer Herr überholt mich ca. auf Kilometer 16 und fragt: „Und alles klar?“ und zieht mit einem Lächeln an mir vorbei. Bei Kilometer 19, bei einem steileren Anstieg, sah ich eben wieder diesen Läufer. Bauch anspannen, Arme mitnehmen und zügig lief ich an ihm vorbei: „Und alles klar?“ lief ich nun grinsend an ihm vorbei. Das sind Momente die nur ein Läufer nachvollziehen kann. Eine Art persönlicher Triumph.

Bis zum Start Start

Mittlerweile hab ich nun auch schon ein paar 30km+ Läufe hinter mir. Das ist wirklich eine ganz andere Sache, wenn man dann die Gelenke und Knochen spürt. Nach Läufen über drei Stunden ist es echt schwer wieder los zu laufen wenn man einmal stehen geblieben ist. Man das Gefühl -ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll-, wie eingerostet zu sein.

Generell habe ich diese 30km+ Läufe sehr unterschiedlich verkraftet. Nach einem 30km Lauf hatte ich ein super Gefühl und war den ganzen Tag noch auf den Beinen. Das nächste mal nach 32km, hab ich den ganzen Nachmittag nur geschlafen. Also die Tagesform ist dabei auch echt entscheidend.

Morgen steht dann der längste Lauf im Trainingsplan vor dem Marathon an -35km-. Wir wollen bereits um 7:30Uhr morgens los. Silke und Andrea vom Laufteam werden Melli und mich netterweise begleiten, so hat man etwas Unterhaltung. Dann um 9Uhr trifft sich das Laufteam und wir laufen mit der Gruppe die Runde, so dass wir dann nur noch den „Rest“ der uns dann noch auf 35km fehlt dran hängen müssen.

Auch die anderen Trainingseinheiten wie das Intervall-Training und der Tempodauerlauf funktionieren ganz gut. Wir haben uns nun schon von den 6km in 5:35min/km auf 14km in 5:35min/km (+10min einlaufen und 10min auslaufen) gesteigert. Und die Anzahl der Intervalle wurde auch deutlich erhöht. Somit auch die Gesamtkilometer, die ich im Moment in der Woche laufe.

Neben den 4 Einheiten die Woche bleibt wenig Zeit für Ausgleichssport (außer Stabis). Zum Zumba gehe ich nun gar nicht mehr. An dieser Stelle eine kurze Entschuldigung an meine Shoshana die nun die ganze Zeit auf meine Begleitung verzichten muss ;-). Nicht mehr lange, dann bin ich wieder dabei :-). Wenn dann noch der ein oder andere Geburtstag in der Woche ansteht wird es teilweise schon stressig.

Trotz der Anstrengung und dem Stress, macht es meistens Spass den Plan einzuhalten (vor allem nach der Einheit ;-)). Auch wenn es manchmal schöner wäre einfach nur im Garten zu liegen, bin ich jedes mal stolz es doch geschafft zu haben. Ich gebe dem Schweinehund einfach keine Chance zur Diskussion. Einfach ignorieren und los  ;-).

Hier der Beweis, wie fleißig ich die letzten zwei Monate war:

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Sonntag in zwei Wochen geht’s dann zum Halbmarathon in die fränkische Schweiz. Der letzte Testlauf sozusagen. Die 2h nehm ich mir aber diesmal gar nicht erst vor, sonst bin ich wieder enttäuscht wenn es dann doch nicht so läuft wie gedacht :-/.

 

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