214 Tage bis zum Marathon – Die Marathonschnürung

Letzte Woche habe ich mir nun endlich ein paar neue Laufschuhe zugelegt, nachdem meine alten GT-3000 von Asics sich langsam auflösten und auch das Profil nicht mehr wirklich vorhanden war. So ging ich zum Sportgeschäft meines Vertrauens.Nachdem der Berater, meine alten Laufschuhe gründlich unter die Lupe genommen hatte (man sollte immer seine alten Laufschuhe zum Kauf der Neuen dabei haben!!), ließ er mich ein paar mal im Laden auf und ab laufen und studierte meine Art zu laufen. Auch meine Rückgratverkrümmung sah er sofort, das beeindruckte mich dann schon und ich fühlte mich gleich gut aufgehoben.

Drei Schuh-Modelle ließ er mich auf dem Laufband ausprobieren mit anschließender Bewertung anhand von Videoaufnahmen. Die beiden die dann in die engere Auswahl kamen durfte ich sogar draußen auf dem Parkplatz ausprobieren. Der Verkäufer fragte mich auch, ob ich denn mit der Marathonschnürung vertraut sei. Mhm,…Marathonschnürung? Ähh…meinen sie das mit der Schlaufe durch welche ich dann den Schnürsenkel durchziehe? – Ja genau das meinte er. Natürlich kenne ich die Marathonschnürung, wusste nur bis dahin nicht, dass sie so heißt ;-). Habe dann noch gelernt, dass sie auch Fersenhalt-Schnürung genannt wird.

Auf dem folgenden Bildern ist neben meinen schönen neuen Schuhen zu sehen und wie man die Marathonschnürung macht.

  1. Den Schnürsenkel von beiden Seiten, von außen in die oberste Öse fädeln. Dabei entstehen die beiden Schlaufen.
  2. Die Enden des Schnürsenkels dann durch die jeweils gegenüberliegende Schlaufe führen.
  3. Anschließend fest ziehen (nicht zu fest) und Schuhe normal binden.

 

Ich finde diese Art der Schnürung sehr gut, sie gibt zusätzliche Stabilität. Dann nur noch einen Doppelknoten drauf und es kann losgehen. Keinen Doppelknoten zu machen war auch einer der Anfängerfehler, den ich bei meinem ersten Halbmarathon gemacht habe. Als ich nach dem Lauf erzählte, dass mir doch tatsächlich zwei mal der Schuh auf gegangen ist (beim zweiten Mal wahrscheinlich, weil ich beim ersten Mal binden Zeit sparen wollte), sagten drei Laufkollegen aus dem Laufteam einstimmig: „Hast du denn keinen Doppelknoten gemacht?“. Seitdem ich diesen Rat befolge, ist mir nie wieder bei einem Lauf der Schuh aufgegangen.

Da ich sehr schmale Füße habe, entschied ich mich schließlich für die GT-2000 von Asics. Die wurden dann gleich am Abend bei einer kurzen Einheit (~10km) ausprobiert und für gut befunden. Deshalb kamen sie dann am Samstag auch gleich für den langen Lauf zum Einsatz mit Marathonschnürung und Doppelknoten ;-).

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